28. Mai 2026

Halbzeit – 6 Monate Freiwilligendienst bei Liquid Democracy e.V.

Hi, ich bin Laurie und mache seit September meinen Freiwilligendienst bei Liquid Democracy. Jetzt ist schon die Hälfte meines Jahres vorbei – Zeit für einen kleinen Rückblick auf die letzten sechs Monate!

Laurie Dremel

Nach ein paar Wochen stand auch schon das Team-Retreat in Brandenburg auf dem Programm: drei Tage mit meinen neuen Kolleg:innen zusammenarbeiten, gute Gespräche führen und alle besser kennenlernen. Zu einem meiner absoluten Highlights wurde das Team-Retreat durch das Lagerfeuer, unser selbstgemachtes Stockbrot, das ich gemeinsam mit unserem ehemaligen Freiwilligen Daniel zubereitet habe, und das Gitarrenspiel von Maria. Dabei habe ich gemerkt, wie wichtig solche Momente sind, um sich als Teil des Teams zu fühlen - nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch darüber hinaus.

Auf dem Team-Retreat

Im Herbst hatte ich die Möglichkeit meinen ersten eigenen Blogartikel schreiben, und zwar über einen Workshop zu Intersektionalität im Rahmen von Zukunft D, bei dem Dr. Emilia Roig gezeigt hat, wie tief gesellschaftliche Ungleichheiten in unserem Alltag verwurzelt sind. Auch wenn ich noch etwas unsicher war, habe ich mich sehr gefreut, dass der Artikel ziemlich gut angekommen ist. Das hat mir vor allem das Gefühl gegeben, dass meine Perspektive zählt und ich dank der Unterstützung meines Teams meine Stärken ausbauen kann.

Später war ich beim Digital Democracy Day von Zukunft D dabei, meinem ersten Event, und habe dort Liquid in der Organisation und Umsetzung unserer Angebote unterstützt – unter anderem beim Brettspiel „Mission Mitreden: Alle beteiligt?", bei dem Besucher:innen spielerisch ausprobieren konnten, was demokratische Teilhabe im Alltag bedeutet. Ich war während der Vorbereitung sehr aufgeregt, hatte aber mittendrin sehr viel Spaß, vor allem daran, neue Leute kennenzulernen. Besonders ist mir im Gedächtnis geblieben, wie viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammengekommen sind – und genau das hat mein Bild von digitaler Demokratie verändert: Sie ist nicht nur ein Konzept, sondern lebt davon, dass Menschen sich aktiv einbringen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Herzblut dahintersteckt und wie viele Menschen sich dafür einsetzen.

Während des „Intersektionalität ist kein Luxus!”-Workshops

Im Dezember ging es dann feierlich weiter mit unserer Team-Weihnachtsfeier. Der Escape Room, in dem meine Kolleg:innen und ich einen spannenden „Banküberfall” durchgeführt haben, war ein schöner Abschluss für die Feiertage. Dabei habe ich auf lustige Weise beobachtet, wie gut wir als Team zusammenarbeiten - und wie viel Spaß es macht, gemeinsam Herausforderungen und Probleme zu meistern. Inzwischen schreibe und designe ich Newsletter- und Social-Media-Inhalte immer selbstständiger. Ich fühle mich viel selbstsicherer und habe trotzdem noch so viel Spaß wie am Anfang. Besonders überrascht hat mich, wie viel Arbeit und Sorgfalt in scheinbar kleinen Texten liegen können und wie entscheidend Details die Wirkung nach außen bestimmen.

Inzwischen schreibe und designe ich Newsletter- und Social-Media-Inhalte immer selbstständiger. Ich fühle mich viel selbstsicherer und habe trotzdem noch so viel Spaß wie am Anfang. Besonders überrascht hat mich, wie viel Arbeit und Sorgfalt in scheinbar kleinen Texten liegen können und wie entscheidend Details die Wirkung nach außen bestimmen. Das erste halbe Jahr habe ich sehr viel gelernt und es steckte voller neuer Erfahrungen und Aha-Momente – von Liquids Schreibstilen bis zu der harten Arbeit, die hinter digitaler Demokratie steckt. Für die nächsten sechs Monate wünsche ich mir, noch mehr ausprobieren zu können und nicht nur über Demokratie zu schreiben, sondern auch aktiv mitgestalten zu können.